5 Milliarden Direkthilfe beschlossen!

Staatliche Direkthilfen für kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Solo-Selbstständige

Die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung, wie die erleichterten Vorgaben für die Kurzarbeit, werden gerade den kleinen Unternehmen, Solo-Selbstständigen und Beschäftigten in der Gastronomie wenig Hilfe in der derzeitigen Krisensituation bringen. Daher hat sich der Landtag von Baden-Württemberg mit großem Einsatz für staatliche Direkthilfen eingesetzt, die ohne zeitliche Verzögerung greifbar gemacht werden sollen. Regelmäßig anfallende Kosten, wie Miete und der tägliche Lebensunterhalt, müssen schließlich weiterhin bestritten werden.

Gestern hat der Landtag für diese Fälle ein 5 Milliarden schweres Hilfspaket auf den Weg gebracht. Dieses betrifft Selbstständige und mittelständische Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigen. Je nach Einzelfall sollen bis zu 15.000 Euro an finanziellen Mitteln fließen. Gemäß den aktuellen Mitteilungen des Wirtschaftsministeriums können Anträge ab Ende der kommenden Woche gestellt werden.

„Die Gesetze, die wir einstimmig beschlossen haben, die uns allen und vor allem unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern helfen, bringt mir in dieser Krise endlich wieder ein Lächeln ins Gesicht. Jeder Politiker wurde in seinem Wahlkreis in den letzten Tagen von verschiedenster Seite um Hilfe gebeten. Dass wir jetzt diese fünf Milliarden Soforthilfe gemeinsam beschlossen haben, ist eine unverzichtbare Hilfe beispielsweise für Tagesmütter oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Gastronomie, um nur wenige Beispiele zu nennen. Ich bin froh, dass ich nicht mit leeren Händen in den Landkreis Konstanz zurückgekommen bin.“

Weitere staatliche Hilfen wie Liquiditätshilfen, Bürgschaften oder Steuerstundungen sind ebenfalls vorhanden, werden aber laufend überarbeitet und erweitert. Der Landtagsabgeordnete Jürgen Keck steht daher allen Betroffenen zur Verfügung und kann entsprechende Kontaktdaten zur Verfügung stellen.


UPDATE 23.03.2020


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