Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus sind wichtig

Äußerung Gedeons in einer langen Reihe ähnlicher Aussagen der AfD:

Der Konstanzer Landtagsabgeordnete Jürgen Keck sowie der FDP-Kreisverband Konstanz üben heftige Kritik an den jüngsten Äußerungen des AfD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Gedeon. Dieser hatte zuvor eine Beendigung der Stolperstein-Aktion gefordert und diese als Teil einer „Erinnerungs-Diktatur“ bezeichnet.

Jürgen Keck sieht in den Äußerungen Gedeons erneut den Versuch, die Erinnerungskultur zu beenden. Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus gar als „Erinnerungs-Diktatur“ zu bezeichnen, verharmlose die Verbrechen wahrer Diktaturen. „Die Äußerungen Gedeons stehen in einer langen Reihe von ähnlich unmenschlichen Aussagen von Seiten der AfD. Dass Menschen wie Gedeon, der in der Vergangenheit bereits mit mehreren antisemitischen Äußerungen aufgefallen ist, in der AfD geduldet werden, zeigt, wie weit sich die Partei am politisch rechten Rand befindet. Der Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und insbesondere Parteien tragen eine besondere Verantwortung dafür, dass für menschenverachtende Ansichten keinen Platz in unserer Gesellschaft ist“.

„Geschichte darf sich nicht wiederholen, wehret den Anfängen“, so die Kreisvorsitzende des FDP-Kreisverbands Konstanz Elke Bass. Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus seien auch weiterhin notwendig und wichtig, wie die Äußerungen Gedeons zeigen würden. Alle Demokraten seien dazu aufgerufen, sich rechtem Gedankengut entschieden entgegenzustellen, so Bass.

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