Pressemeldung: Fehlende Öffnungsstrategie gefährdet viele Arbeitsplätze

Die Inzidenzzahlen sinken und der Lockdown geht erneut weiter – zu Lasten des Einzelhandels und zu Lasten der Familien. FDP-Landtagsabgeordneter Jürgen Keck ist seit fast einem Jahr täglich mit Menschen im Gespräch, die aufgrund der Corona-Krise Hilfe benötigen. Angefangen beim Ausbruch der Covid-Pandemie, wo er sich dafür eingesetzt hat einen jungen Freiwilligen aus Argentinien heimzuholen, über die vielen betroffenen Unternehmer im Einzelhandel bis hin zu Eltern, die mit allen Mitteln darum kämpfen, ihre Kinder in der Notbetreuung unterzubekommen.

Die Gespräche an den Infoständen zur Landtagswahl spiegeln viele Hilferufe wider und bestätigen, dass sich die Situation nach fast einem Jahr nicht gebessert hat: „Seit Wochen ist der Einzelhandel aufgrund der Corona-Verordnung unserer Landesregierung geschlossen zu halten. Nun sinken die Inzidenzzahlen und der strenge Lockdown geht weiter – zu Lasten des Einzelhandels und mittlerweile auch zu Lasten vieler Bürgerinnen und Bürger. Was wir als FDP fordern, bestätigen die direkten Gespräche auf den Wochenmärkten: Während Supermärkte und Discounter fröhlich mit Blumen, Spielwaren und sonstigen Waren für den täglichen Gebrauch werben, können Einzelhändler mit Click and Collect gerade mal einen Minimalumsatz erzielen.“, berichtet Keck. Er könne es nicht verstehen, dass man auf Dauer alles dichtmache, ohne die versprochenen finanziellen Hilfen auszuzahlen. Die Verantwortlichen würden das soziale Leben völlig ausbremsen, ohne die Impfstrategie nachhaltig zu verbessern.

Des Weiteren teilt MdL Jürgen Keck mit: „Als die FDP bereits im letzten Jahr über Öffnungsstrategien gesprochen hat, hat das für viel Aufruhr gesorgt. Wenn aber inzwischen seelische Schäden bei Kindern und Jugendlichen zu verzeichnen und unzählige Arbeitsplätze in Gefahr sind, dann kann ich nicht verstehen, dass man sich unseren konkreten Vorschlägen derart entgegenstellt. Statt über unsere Vorschläge wenigstens zu debattieren, senkt man den Inzidenzwert von 50 auf 35. Auch über eine Inzidenz von 10 sei im Kanzleramt schon diskutiert worden. Für unsere Friseure wurde endlich wieder eine Perspektive geschaffen. Dass alles andere aber geschlossen bleibt, ist für mich realitätsfremd.“

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