Jürgen Keck MdL fordert den Einsatz mehrerer Busse für den Schienenersatzverkehr

Endlich wird der Abschnitt Radolfzell – Konstanz auf der Seehasstrecke saniert.

Von 09. September bis 22. Oktober 2016 wird das Sanierungsprogramm der Deutschen Bahn mit einem Investitionsvolumen von 45 Millionen Euro realisiert. Aktuell bedeutet dies für die zahlreichen Pendler und alle Bahnreisende auf der Strecke zwischen Radolfzell und Konstanz massive Einschränkungen hinzunehmen. Jürgen Keck sieht jedoch, dass Sanierungsarbeiten der Bahnsteige und Bahngleise zwischen Engen und Konstanz längst überfällig und absolut notwendig ist.
Er betont, dass er nicht nachvollziehen kann, wieso nicht seine häufig wiederholte Forderung, bereits bei der Planung der beiden Bauabschnitte, berücksichtigt wurde. „Nicht nur, die Sanierung muss schnell von Statten gehen, vielmehr müssen die Bauprojekte zur Renovierung und Anpassung der Bahnsteige in die jetzigen Baumaßnahmen aufgenommen werden, um die unvermeidlichen Ausfallzeiten und den Schienenersatzverkehr so gering als möglich zu gestalten.“
Dass bereits im kommenden Jahr in Makelfingen und im darauffolgenden Jahr 2018 in Böhringen erneut, aufgrund langfristig geplanter Baumaßnahmen die Pendler und Fernreisende durch Schienenersatzverkehr belastet werden, hätte durch die Zusammenlegung der Baumaßnahmen vermieden werden müssen, so Keck.
Weiter zeigt er sich über das Verhalten der GRÜNEN sehr verwundert, welche die unumgängliche Streckensperrung und die vorübergehende Einrichtung des Schienenersatzverkehrs kritisieren. „Die Haltung der der GRÜNEN bei dieser so wichtigen Maßnahme der Bahn ist völlig unverständlich. Baden-Württemberg und insbesondere die Bodenseeregion zeichnet sich durch wirtschaftliche Dynamik, den
wichtigen Tourismus und eine hohe Lebensqualität aller Bürger aus. Damit dies aufrechterhalten werden kann, sind diese Sanierungsarbeiten wichtig und so rasch wie möglich umzusetzen.“
Er führt weiter aus, dass die Forderung nach umweltfreundlichen Verkehrsmitteln immer schon auf der Agenda der GRÜNEN oberste Priorität habe. Wenn jedoch die notwendigen Sanierungen der Schienen durchgeführt und die Grundlagen für die nachhaltige Nutzung des Schienenverkehrs gelegt werden, verüben sie wieder laut Kritik. Er bezeichnet dies als doppelbödige GRÜNEN-Politik nach dem Motto: ‚Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass‘.
Vielmehr fordert Jürgen Keck die Deutsche Bahn auf, zu jeder Zeit ausreichend Busse für den Schienenersatzverkehr zur Verfügung zu stellen, um die Umstände für Pendler und Bahnreisende in den 24 Tagen der Streckensperrung so klein wie möglich zu halten. Aufgrund der umfassenden Kenntnisse zum Pendlerverhalten in der Region, muss es möglich sein, sehr genau zu berechnen, wie viele Busse zu den jeweiligen Zeiten benötigt werden, damit das Pendeln auch in diesen Wochen ohne Frust und unnötige Verzögerungen gelingen kann.

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