Keck: Unnötige Sommer-Arbeitslosigkeit von Lehrern beenden

Landtagsabgeordneter kritisiert Entlassungspraxis

Jürgen Keck, Landtagsabgeordneter, setzt sich zum wiederholten Male dafür ein, dass keine Lehrer mehr in den Sommerferien vom Land Baden-Württemberg in die Arbeitslosigkeit geschickt werden. In einer Kleinen Anfrage hat er die aktuellen Zahlen für den Landkreis Konstanz abgefragt. Immerhin 18 Lehrer hatten vorher schon 3 Verträge, 12 Lehrer sogar 5!
„Diese unwürdige Praxis müssen die grün-schwarze Landesregierung und Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sofort beenden. Eines der wirtschaftlich stärksten Bundesländer wie Baden-Württemberg muss auch in der Bildung stark aufgestellt sein. Deshalb müssen wir verstärkte Anstrengungen unternehmen, um qualifizierte Lehrkräfte zu gewinnen und zu halten.“, so Keck.

Aber auch von einer Stärkung der Eigenverantwortung der Schulen erhoffen wir uns zusätzliche Chancen bei der Lehrergewinnung. Konkret fordern wir neben einem verlässlichen Budget und inhaltlichen Gestaltungsmöglichkeiten mehr Möglichkeiten der Personalauswahl und -entwicklung für die Schulen. Diese sollten potenziellen Bewerbern attraktive Angebote machen können. Leider stieß unsere immer wieder vorgetragene Forderung bei Grün-Schwarz bislang auf taube Ohren.

„Aufgrund der Corona-Pandemie sind zusätzliche Engpässe in der Lehrerversorgung absehbar. Die Landesregierung sollte daher ihre Position überdenken – nicht nur im Interesse der Betroffenen, sondern auch als Beitrag zur Verbesserungen der Arbeitsbedingungen im Lehrerberuf.“ fordert Keck.

Link zur Kleinen Anfrage  zur aktuelle Situation an Schulen im Landkreis Konstanz, Drucksache 16 / 8601

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