Landtagsabgeordneter Jürgen Keck kritisiert erneut die Stimmen nach einem pauschalen Lockdown

 Stattdessen fordert er mehr Impfmöglichkeiten und die Finanzierung eines funktionierenden Projektmanagements.

Zum deutschen Impfrekord von 719.000 verabreichten Dosen am vergangen Donnerstag teilt der FDP-Politiker mit: „Deutschland scheint beim Impfen nun endlich schneller zu werden, da Hausarztpraxen seit dieser Woche ebenfalls ein Impfangebot anbieten können. Für die zweite Monatshälfte kündigte Bundesgesundheitsminister Spahn allerdings schon an, dass die Liefermengen an die Hausärzte massiv gekürzt werden müssten. Grund dafür sind Lieferausfälle und nötige Weitergaben an die Kreisimpfzentren, da sonst die vereinbarten Termine nicht eingehalten werden könnten.“

Des Weiteren kritisiert Jürgen Keck, dass der Bund die Kampagne „Deutschland krempelt die Ärmel hoch“ mit insgesamt 25 Millionen Euro finanziert. Das sei falsch investiertes Steuergeld, da zum einen zu wenig Impfdosen im Land seien, um jedem Impfwilligen ein Angebot machen zu können. Des Weiteren habe man es noch nicht geschafft, selbst die Impfstoffdosen effektiv zu verimpfen, die der Bund bereits auf Lager hat. „Dieses Geld hätte man in ein echtes Projektmanagement investieren müssen, das Abläufe organisiert – von der Bestellung des Impfstoffs auf Bundesebene, bis zur Impfterminvergabe in der kleinsten Kommune. Die schönen teuren Bildchen in den Zeitungen und Regionalblättern bringen uns hier nicht weiter.“, moniert Keck.

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