Mögliche Reaktivierung der Bahnstrecke Singen-Etzwilen

Jürgen Keck: Reaktivierung der Bahnstrecke ist eine Möglichkeit zur Verkehrsentlastung.

Derzeit gibt es zwar keine Überlegungen des Landes, die Bahnstrecke Singen-Etzwilen für den Schienenpersonennahverkehr zu nutzen, eine Überprüfung für eine Reaktivierung der Bahnstrecke kann jedoch im Jahr 2019 erfolgen. Das Verkehrsministerium plant im kommenden Jahr, mögliche Strecken im Land auf eine Reaktivierung für den Schienenpersonennahverkehr zu überprüfen. Das geht aus der Antwort des Verkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage des Radolfzeller Landtagsabgeordneten Jürgen Keck hervor.

Ralf Baumert, Bürgermeister von Rielasingen-Worblingen, hatte sich zuvor an Keck gewandt. Er befürchtet, dass sich die Verkehrssituation in Rielasingen nach Fertigstellung des Einkaufzentrums „Cano“ in Singen weiter verschlechtert. Durch eine Reaktivierung der Bahnstrecke Singen-Etzwilen, die derzeit von der Museumsbahn genutzt wird, erhofft sich Baumert eine Entlastung des Verkehrs. Jürgen Keck setzt nun darauf, dass Minister Hermann diese Möglichkeit zumindest überprüft: „Die Verkehrsbelastung in Rielasingen ist bereits jetzt zu hoch. Spätestens nach der Fertigstellung des ‚Cano‘, welches im Einzugsgebiet von 370 000 Einwohnern in Deutschland und nochmal 200 000 Einwohnern in der Schweiz liegt, sollten mögliche Lösungen zur Reduzierung des Verkehrs in Betracht gezogen werden. Eine Reaktivierung der Bahnstrecke stellt zumindest eine potenzielle Möglichkeit dar“, so der FDP-Landtagsabgeordnete.

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